„Es geht um die Rolle der Kunst in einer Gesellschaft, in der die Freiheit immer weiter beschnitten wird. (...) Der Künstler wird vom Staat gehegt und gepflegt, daher gibt es auch eine Erwartungshaltung: Er muss genau abliefern, was der national gesinnten Gesellschaft in die Propaganda passt. Hier wird auf humorvolle Weise eine Geschichte über Totalitarismus erzählt."

Ein Bericht von Katrin Pokahr fürs Magazin des WDR.

"We love Israel" erzählt tolldreist über deutsch-jüdisches Leben, die neue Staffel spielt in Berlin. Die Serie ist eine Fiktion, die hart an der Realität entlangsegelt.

Süddeutsche Zeitung, Stefan Fischer

Noam Brusilovsky es un artista israelí creador muy motivado y con interesantes ideas teatrales y de radio, las cuales pone en práctica y se convierten en éxitos internacionales. Lo entrevistamos y nos cuenta que es hijo de padres argentinos, nació en 1989 en Haifa, creció en Ra'anana y estudió en la prestigiosa Escuela Superior de Artes Thelma Yellin. En 2012, se mudó a Berlín para estudiar teatro en la Escuela Superior “Ernst Busch”. Desde su graduación ha estado trabajando en la radio pública alemana. Escribe y dirige obras de teatro radiales (Radio-Teatro). Además, escribió y dirigió en varios teatros en Alemania y Suiza. Sus espectáculos han sido invitados a varios festivales en toda Alemania. (Aurora)

DOKUMENTATION FAST FORWARD 2018

September 01, 2019

Europäisches Festival für junge Regie

European festival for young stage directors

Ein Essay von Noam Brusilovsky zum "Gehörlosen-Hörspiel", Volksmund (Münchner Volkstheater)

"Am Ende des 52-Minütigen Hörspiel weiß man zwar nicht unbedingt, worum es in Tolstois Novelle überhaupt geht, außer ums Sterben der Hauptfigur; aber man weiß, wie viel die eigene Beerdigung in Bern kosten würde, und hat einige schöne Songs von Lou Reed und Leonard Cohen mal wieder gehört. Und man hat ein Hörspiel beigewohnt, dass gekonnt mit der Brechung von Realität und Fiktion arbeitet, so gekonnt wie selten". Rafik Will / Medienkorrespondenz 

"Der Autor und Regisseur Noam Brusilovsky ist aktuell der umtriebigste Reiseleiter des Hörspiels, er begleitet seine Protagonisten auf Abenteuer in fremde Welten - in We love Israel Deutsche in seine Heimat, in Broken German, wofür er 2017den Deutschen Hörspielpreis bekommen hat, einen Israeli nach Berlin. Stets geht es um die Wahrnehmung der eigenen Identität, das gilt nun auch für Der Tod des Iwan Iljitsch - Sterben in Bern. Eine Novelle von Tolstoi, auf der Bühne inszeniert von einem fiktiven Regisseur, der sein eigenes Todkranksein thematisiert - sich in dem, was die Schauspieler imaginieren, aber nicht wiederentdeckt. Brusilovsky selbst spiegelt sich in dieser Figur." Stefan Fischer, Süddeutsche Zeitung

Für meine Begriffe und Ohren ein wunderbar radiophones Stück, das die Möglichkeiten der Hörspielkunst unter Beweis stellt. Es macht einfach Spaß, so lustvoll über das Sterben nachzudenken. Kritik von Hans-Ulrich Wagner, Hörspielmagazin, Deutschlandfunk. 

Hörspieltage im österreichischen Hainburg an der Donau. Veranstaltungsort Kulturfabrik. Dlf Hörspielleiterin Sabine Küchler war vor Ort.

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